1. Spiegeltherapie > Ansprechpartnerin: Sandra Vogel
Das Spiegeltraining ist ein Therapieverfahren für Patienten mit sensomotorischen Störungen und/oder Schmerzen im Bereich Arm und Hand, sei es aufgrund einer Hemiparese, einer Sudeck-Erkrankung, einer Nervenschädigung.
Das Prinzip besteht darin, einen Spiegel in der Körpermitte des Patienten auf einem Tisch so zu platzieren, dass die betroffene Extremität hinter dem Spiegel lagert. Der Patient schaut in den Spiegel und sieht dort das Spiegelbild seiner gesunden Extremität, als wäre es die betroffene. Der positive Effekt des Spiegeltrainings ist im Wesentlichen durch zwei Faktoren zu erklären:
- Zum einen scheint die Spiegelung die Repräsentation der betroffenen Hand im Gehirn zu aktivieren – ähnlich den Vorgängen bei mentaler Stimulation von Bewegung.
- Darüber hinaus scheint durch dieses Verfahren auch der erlernte Nichtgebrauch der Extremität wegen einer Lähmung oder wegen Schmerzen „durchbrochen“ werden zu können.
2. Die motorische Entwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr Ansprechpartnerin: Katharina Gröpler
In der Praxis erleben wir häufig junge Mütter die gerne schon früher mit ihrem Kind bewusster umgegangen wären aber nicht genau wussten wie sie es hätten machen sollen. Durch verschiedene Foren im Internet werden viele Eltern verunsichert, wenn ihr Kind noch nicht sitzt, steht oder das Krabbeln auslässt.
Eine Aussage, die ich von Eltern in einem Anamnesegespräch bekam war- Uns hat ja keiner gesagt, wie dass so geht mit einem Kind. Trotz eines sozialschwachen Hintergrundes sollte es für jedes Kind die Möglichkeit geben, wenn es gesund zur Welt kommt ausreichend gefördert zu werden und wenn es mit einer Schädigung geboren wird, sollte die Wahrnehmungsförderung so früh wie möglich beginnen.
Kernpunkte sind die Gesundheitsförderung und Prävention, Anleitung der Eltern- Hilfe zur Selbsthilfe. Die Eltern lernen im Umgang/Handling mit ihrem Säugling sicherer zu werden. Mutter-Kind-Beziehung fördern und beobachten, durch gezielte Spiel/ Übungsangebote die Entwicklung unterstützen. Sowie einen Einblick in Sinn und Unsinn von Babygeräten, den Sinnvollen Einsatz von Materialen zur Säuglingsförderung. Zwei weitere Schwerpunkte sind die Lagerung und das Tragen als Entwicklungsfördernde Maßnahme.
Zielgruppen:
- jugendliche Mütter
- Frauen mit psychischen Belastungen
- Frauen mit eingeschränkter Fähigkeit zur Alltagsbewältigung
- unsichere/ überforderte Frauen/Männer
- Frauen mit ungewollter Schwangerschaft
- Gestörte Mutter-Kind-Beziehung
- Kinder mit chronischen Erkrankungen oder Behinderung (geistig/körperlich)
Gerne geben wir weitere Auskünfte.
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