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ERGOTHERAPIEpraxis

 
In der ergotherapeutischen Praxis werden Patienten aller Altersstufen vom Säugling bis zum alten Menschen mit Krankheitsbildern aus den folgenden Bereichen behandelt:
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems z.B. Rheuma, Zustand nach Frakturen, Operationen oder Amputation, Muskelerkrankungen
  • Erkrankungen des ZNS und der Sinnesorgane z.B. Zerebralparese, Entwicklungsstörung, Schädelhirntrauma, Schlaganfall
  • Schädigung des Rückenmarkes und der peripheren Nerven z.B. Querschnittslähmung, Plexusparese
  • Psychische Störungen z.B. Verhaltensstörung, Persönlichkeitsstörung, Demenz

 

Die Ziele der ergotherapeutischen Behandlung

Bei der Behandlung stehen je nach Krankheitsbild die Entwicklung, Verbesserung, Wiederherstellung oder der Erhalt folgender Funktionen und Fähigkeiten im Vordergrund:

  • Selbstständigkeit in der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung auch unter Einbeziehung technischer Hilfen
  • Körperliche Beweglichkeit und manuelle Geschicklichkeit
  • Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen/ sensorische Integration, sowie Körperwahrnehmung und Körperschema
  • Erlernen von Gelenkschutzmaßnahmen und Kompensationsmechanismen
  • Belastungsfähigkeit und Ausdauer
  • Situationsgerechtes Verhalten, zwischenmenschliche Beziehungen, sowie sozioemotionale Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit
  • Neuropsychologische und kognitive Funktionen, sowie kognitive Fähigkeiten
  • Grundarbeitsfähigkeit
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  Meine Praxis  
     
     
 
 
 
     
 

Die ERGOTHERAPIEpraxis wird nach einem Bestellsystem geführt. Dadurch entstehen Ihnen kaum Wartezeiten und wir können Sie in Ruhe in der für Sie reservierten Zeit behandeln.

In den Vormittagsstunden werden überwiegend Hausbesuche angeboten, die Hauptöffnungszeit der Praxis ist Montag bis Freitag 13.00 bis 18.00 Uhr.

Terminvereinbarungen sind jederzeit telefonisch möglich.

Für die Behandlung stehen vier Therapieräume zur Verfügung.

 
     
 
 
     
 

1. Spiegeltherapie > Ansprechpartnerin: Sandra Vogel

Das Spiegeltraining ist ein Therapieverfahren für Patienten mit sensomotorischen Störungen und/oder Schmerzen im Bereich Arm und Hand, sei es aufgrund einer Hemiparese, einer Sudeck-Erkrankung, einer Nervenschädigung.

Das Prinzip besteht darin, einen Spiegel in der Körpermitte des Patienten auf einem Tisch so zu platzieren, dass die betroffene Extremität hinter dem Spiegel lagert. Der Patient schaut in den Spiegel und sieht dort das Spiegelbild seiner gesunden Extremität, als wäre es die betroffene. Der positive Effekt des Spiegeltrainings ist im Wesentlichen durch zwei Faktoren zu erklären:

  • Zum einen scheint die Spiegelung die Repräsentation der betroffenen Hand im Gehirn zu aktivieren – ähnlich den Vorgängen bei mentaler Stimulation von Bewegung.
  • Darüber hinaus scheint durch dieses Verfahren auch der erlernte Nichtgebrauch der Extremität wegen einer Lähmung oder wegen Schmerzen „durchbrochen“ werden zu können.

 

2. Die motorische Entwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr
Ansprechpartnerin: Katharina Gröpler

In der Praxis erleben wir häufig junge Mütter die gerne schon früher mit ihrem Kind bewusster umgegangen wären aber nicht genau wussten wie sie es hätten machen sollen. Durch verschiedene Foren im Internet werden viele Eltern verunsichert, wenn ihr Kind noch nicht sitzt, steht oder das Krabbeln auslässt.

Eine Aussage, die ich von Eltern in einem Anamnesegespräch bekam war- Uns hat ja keiner gesagt, wie dass so geht mit einem Kind. Trotz eines sozialschwachen Hintergrundes sollte es für jedes Kind die Möglichkeit geben, wenn es gesund zur Welt kommt ausreichend gefördert zu werden und wenn es mit einer Schädigung geboren wird, sollte die Wahrnehmungsförderung so früh wie möglich beginnen.

Kernpunkte sind die Gesundheitsförderung und Prävention, Anleitung der Eltern- Hilfe zur Selbsthilfe. Die Eltern lernen im Umgang/Handling mit ihrem Säugling sicherer zu werden. Mutter-Kind-Beziehung fördern und beobachten, durch gezielte Spiel/ Übungsangebote die Entwicklung unterstützen. Sowie einen Einblick in Sinn und Unsinn von Babygeräten, den Sinnvollen Einsatz von Materialen zur Säuglingsförderung. Zwei weitere Schwerpunkte sind die Lagerung und das Tragen als Entwicklungsfördernde Maßnahme.

Zielgruppen:

  • jugendliche Mütter
  • Frauen mit psychischen Belastungen
  • Frauen mit eingeschränkter Fähigkeit zur Alltagsbewältigung
  • unsichere/ überforderte Frauen/Männer
  • Frauen mit ungewollter Schwangerschaft
  • Gestörte Mutter-Kind-Beziehung
  • Kinder mit chronischen Erkrankungen oder Behinderung (geistig/körperlich)

Gerne geben wir weitere Auskünfte.

 
     
 
 
 
Gröperstraße 50 :: 38820 Halberstadt :: Tel: 03941 - 62 13 07 :: Mobil: 0160 - 1849046